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Wie kann ich Stress behandeln?

Aktives, natürliches Stressmanagement durch Vitalstoffe

Beeinträchtigende Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Leistungsabfall, Ängste, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, alles Auswirkungen von chronischem, nicht verarbeitetem Stress, werden heute hauptsächlich mit Psychopharmaka behandelt. In der Naturheilkunde werden allerdings auch psychoaktive Pflanzenwirkstoffe zur Behandlung von Ängsten und depressiven Verstimmungen bei Schlafproblemen eingesetzt.

Dabei wird heute noch wenig beachtet, dass nur einige wenige spezielle Eiweißbausteine (Aminosäuren) Grundsubstanzen der Botenstoffe des Gehirns – Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin, Serotonin, Gamma-Aminobuttersäure – sind. So wird aus der Aminosäure L-Tryptophan das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin gebildet. Bei Serotoninmangel sinkt die Stimmung; schlechte Laune, Stimmungsschwankungen und Ängste nehmen zu. Dauerstress führt zu einem höheren Verbrauch von Serotonin. Nicht selten ist dies der Beginn einer dauerhaft fehlenden Serotoninzufuhr. Da nur die Vorstufe L-Tryptophan, nicht aber der Botenstoff Serotonin durch die Blut-Hirn-Schranke aus dem Blut in das Gehirn gelangen kann, verbessert nur die ergänzende Zufuhr der Vorläufermoleküle wie L-Tryptophan die Verfügbarkeit von Serotonin auf natürliche Weise. Der vielfach allzu schnell praktizierte Griff zu nebenwirkungsbehafteten Antidepressiva kann dadurch in vielen Fällen vermieden werden. Von ca. 1980 an wurden vornehmlich in den USA die antidepressiven und stimmungsaufhellenden Wirkungen von Aminosäuren näher untersucht. Besonders die Aminosäure L-Tryptophan war in ihrer Wirkung durchaus vergleichbar mit dem damaligen Mode-Antidepressivum Prozac.

Abbildung Serotonin-Stoffwechsel: Serotonin wird aus der Aminosäure L-Tryptophan über einen
zweistufigen Prozess gebildet. Die Umwandlung ist abhängig von Vitamin B6 und Folsäure. Serotonin
ist in der Nacht Vorstufe des Schlafhormons Melatonin. Auch für diese Reaktion ist eine gute
Vitaminversorgung (Vitamin B6 und B12) notwendig.

Das "Motivations-Hormon" Dopamin

Aus den Aminosäuren L-Phenylalanin und L-Tyrosin entsteht das „Motivations-Hormon“ Dopamin. Dopamin gehört wie die Gehirnbotenstoffe Noradrenalin und Adrenalin zu den sogenannten Katecholaminen, einer Gruppe von Gehirnbotenstoffen, die stimulierend wirken. Drogen wie Opiate, Alkohol oder Barbiturate hemmen die Ausschüttung von Noradrenalin. Diese Hemmung führt zu einer verstärkten Wirkung von Dopamin. Nikotin und Koffein verstärken direkt die Dopamin-Ausschüttung. Dopamin-Defizit macht schlapp, antriebslos und unkonzentriert, bleibt der Dopamin-Spiegel über einen längeren Zeitraum niedrig, wirkt sich das auch dämpfend auf die Stimmung aus und führt zu Depressionen. Die Aminosäure L-Tyrosin steigert die Katecholamin-Ausschüttung und beugt damit die körperlich-geistige Wachheit und beugt Ermüdung vor. Dabei wirkt L-Tyrosin schneller als die Aminosäure L-Phenylalanin, da diese erst in der Leber in L-Tyrosin umgewandelt werden muss. L-Phenylalanin hat nicht nur Auswirkungen auf die Katecholamine, sondern hemmt auch Enzyme, die den Endorphinspiegel senken – Endorphine sind körpereigene
opioid-ähnliche Eiweiße, die die Ausschüttung von Dopamin bei der Reizleitung verstärken und Schmerzen unterdrücken.

Abbildung Katecholamin-Bildung: Aus der Aminosäure L-Phenylalanin entsteht die Aminosäure
L-Tyrosin, die über einen zweistufigen Prozess in Dopamin umgewandelt wird. Aus Dopamin
werden dann die Neurobotenstoffe Noradrenalin und Adrenalin synthetisiert. Alle Synthesestufen
sind von der Zufuhr verschiedener Vitamine abhängig.

Die Aminosäuren L-Glutamin und L-Arginin

Eine weitere Neurotransmitter-Vorstufe ist die Aminosäure L-Glutamin, die Bestandteil des angstlösenden, Neurohormons Gamma-Aminobuttersäure (GABA) ist. GABA ist im zentralen Nervensystem der bremsende Gegenspieler des anregenden Botenstoffs Glutaminsäure, der im Exzess toxisch auf Gehirnzellen wirkt. Steht dem Körper genügend L-Glutamin zur Verfügung, erhält dies die innere Ruhe, Ausgeglichenheit und einen erholsamen Schlaf.

Die Aminosäure L-Arginin ist die Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO), einem der kleinsten Botenstoffe im Körper, der physiologisch Gefäß-erweiternd und Blutdruck-senkend wirkt. Ein Symptom von Stress und Ängsten ist eine Verschlechterung der Blutzirkulation, die durch L-Arginin verbessert werden kann.